HANNOVER MESSE 2012

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23.04.2012 - 27.04.2012

HANNOVER MESSE 2012


Technologie trifft Fortschritt

Das AUTONOMIK-Programm wird sich wie im vergangenen Jahr auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (Halle 2 D30) präsentieren. Die Modellprojekte RAN, RoboGasInspector, LUPO und marion werden erstmals Demonstratoren aus ihrer laufenden Forschungsarbeit vorstellen.

Im Projekt RAN (RFID-based Automotive Network) soll mit standardisierten Prozessen unter Einsatz modernster RFID-Technik die Möglichkeit eines effizienten Informationsaustausches mit Hilfe eines Infobrokerkonzeptes für die gesamte Automobilindustrie geschaffen werden. Es geht darum, erstmals branchenweit eine Einigung über standardisierte Methoden zu erzielen, die alle an der Wertschöpfung beteiligten Unternehmen mit einbezieht. Vorgestellt wird ein interaktives Modell mit dem Szenario der Fertigfahrzeug-Distribution. Hier werden das Entladen der Fertigfahrzeuge vom Schiff, die anschließende Fahrzeugwäsche, die Qualitätskontrolle und das darauf folgende Verladen auf den LKW, der sich dann auf den Weg zum Händler begibt, mit Hilfe modernster RFID-Technologie transparent gemacht und gesteuert. Auch die Partner wie z.B. der Automobilhersteller und der Händler erhalten die erforderlichen Prozess-Informationen über den Infobroker (Datenaustausch-Plattform).

Das Projekt RoboGasInspector verfolgt das Ziel, ein innovatives Mensch-Maschine-System mit intelligenten, kooperierenden und mit Gasfernmesstechnik ausgestatteten Inspektionsrobotern zu entwickeln, das frühzeitig Lecks entdecken kann. In diesem System kann die Überwachung von Anlagen sowie die Detektion und Ortung von Lecks weitgehend autonom von mobilen Robotern bewältigt werden, die zugleich die Auswertung der gemessenen Daten und die Dokumentation der Inspektionen übernehmen.

Das Projekt LUPO entwickelt ein Verfahren, das den Einsatz autonomer Technologien noch vor der realen Anpassung der Prozessumgebung auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht. Mit Hilfe des hybriden Simulators, der eine simulationsbasierte Prüfung von Entscheidungsalternativen mit physischen Demonstratoren kombiniert, können zukunftsträchtige Technologien sowie alternative Strategien und Maßnahmen schnell auf ihre Einsetzbarkeit getestet werden, bevor sie in der realen Produktionsumgebung eingesetzt werden.

Im Projekt marion werden autonome mobile Maschinen entwickelt, die aufgrund ihrer Intelligenz auf Veränderungen in der Umgebung eigenständig reagieren können. Die technologische Basis bilden u.a. Sensoren zur Erfassung der Umwelt sowie ein übergeordnetes Planungssystem. Die jeweils vorliegende Situation wird auf Basis der sensorisch erfassten Informationen neu bewertet. Das Planungsergebnis wird dann per Funk an die miteinander vernetzten mobilen Maschinen übertragen, die so z.B. den Ernteprozess vollkommen eigenständig durchführen können.

Kontakt

LoeschHundLiepold Kommunikation
Linienstraße 154a
10115 Berlin

 

Sabrina Brezger
Telefon: 030-40 00 652 12
Fax: 030-40 00 652 20
Email: s.brezger@lhlk.de