Ball oder Bande? Autonome Fußballroboter lernen Hindernisse zu erkennen

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08.03.2012

Ball oder Bande? Autonome Fußballroboter lernen Hindernisse zu erkennen


Ein Forschungsteam der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) hat ein System zur Kollisionserkennung in mobilen Systemen am Beispiel von Fußballrobotern entwickelt, das auf der CeBIT 2012 in Hannover präsentiert wurde. Dem Programm zur Erkennung der Hindernisse stehen im Wesentlichen die Kamerabilder des Roboters als Eingabe zur Verfügung. Zudem muss die Auswertung auf dem Roboter mit sehr begrenzter Rechenleistung in Echtzeit geschehen.

Beim Fußballspiel mit Robotern geht es nicht nur um die möglichst schnelle Selbstlokalisierung des Roboters auf dem Feld, sondern auch um die Echtzeit-Hinderniserkennung: Wer schneller erkennt, wo die gegnerischen Spieler stehen, wo sich der Ball befindet und wo der Schiedsrichter steht, kann auch schneller reagieren und schießt eher ein Tor. Durch die entwickelte Software zur Hinderniserkennung soll der autonome Fußballroboter andere Spieler umlaufen und Kollisionen vermeiden. Anwendung finden könnten solche Systeme auch in autonomen, also fahrerlosen mobilen Systemen wie Fahrzeugen und Servicerobotern – überall dort, wo Mechanismen zur Erkennung von Kollisionen benötigt werden.