Parallelen bei Autonomik und der Entwicklung neuartiger Satelliten

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05.10.2011

Parallelen bei Autonomik und der Entwicklung neuartiger Satelliten


In zukünftigen Projekten der Luft- und Raumfahrt sollen viele kleine Satelliten die wenigen schweren und großen Satelliten vergangener Tage ersetzen. Der Grund für diese Entwicklung ist eine bessere Informationsverarbeitung durch mehrere kooperierende Systeme anstelle eines großen Systems wie bisher. Jedoch müssen die verarbeiteten Informationen anschließend wieder zusammengefügt werden um ein Gesamtbild zu erstellen, welches durch ein autonomes Vorgehen der entwickelten Satelliten ermöglicht wird.

Die ersten Modelle dieser Art sind sogenannte Pico-Satelliten, welche etwa 14 Tage lang in einer Höhe von 300 bis 600 Kilometern die Erde umkreisen sollen. Damit z.B. Messungen später zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden können, sind die Umlaufbahnen der 50 jeweils rund zwei Kilogramm schweren Satelliten zu optimieren. Dazu müssen sie messen, wo sie sich gerade befinden und in welcher Beobachtungsrichtung die Messung erfolgt. Das Satellitennetz speichert die gewonnenen Daten und sorgt dafür, dass sie zum geeigneten Zeitpunkt zur Bodenstation gefunkt werden.

Die Entwicklung und Vernetzung von Satelliten durchläuft einen ähnlichen Wandel, wie er sich bei den Computern in den vergangenen Jahrzehnten vollzogen hat: Weg von der überlasteten Infrastruktur einzelner Großrechner, hin zu einer riesigen Zahl von vernetzten Personal Computern.