Roboter programmieren sich selbst

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01.08.2011

Roboter programmieren sich selbst


In Zukunft sollen Roboter ihr Verhalten direkt beim Menschen abschauen und so lernen, sich in fremden Umgebungen zu bewegen. Dazu entwickeln Forscher der Hochschule Ravensburg-Weingarten einen Roboter, der nicht mehr programmiert wird, sondern sich die benötigten Fähigkeiten selbst beibringen kann. 

Gerade bei Servicerobotern werden vielfältige Anwendungen verlangt, die sich je nach Situation und Umgebung unterscheiden können. All diese Möglichkeiten und Eventualitäten können nicht durch einfache Programmierung abgedeckt werden. So muss der Roboter in der Lage sein, sich neuen Situationen anzupassen und unbekannte Anwendungen auszuführen. Wichtig ist dabei zum einen, die Lernfähigkeit des Roboters zu entwickeln. Dies ist möglich, indem dem Roboter neue Abläufe demonstriert werden. Zum anderen muss der Roboter ein gewisses Maß an Abstraktionsfähigkeit besitzen, um Aufgaben auch dann lösen zu können, wenn sich diese von der Lernsituation unterscheiden. Dadurch kann der an der Hochschule Ravensburg-Weingarten entwickelte Roboter zum Beispiel einen Gegenstand in einen Becher legen, auch wenn der Becher immer wieder an einer anderen Position steht. Dies wird durch ein komplexes mathematisches Verfahren möglich, das den Roboter dabei unterstützt Gemeinsamkeiten aus verschiedenen Demonstrationen zu erkennen und daraus allgemeingültige Lösungen abzuleiten.

 

Weiterführende Informationen:

Zur Webseite der Hochschule Ravensburg-Weingarten 

Ansprechpartner des Projekts "Intelligente Systeme und Informatik":

Dr. rer. nat., Professor
Wolfgang Ertel

Telefon:+49 (0)751 501-9703
Telefon:+49 (0)751 501-9721
Telefax:+49 (0)751 501-59721
E-Mail: ertel@hs-weingarten.de