Streicheleinheiten für den Roboter

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07.07.2011

Streicheleinheiten für den Roboter


Münchner Forscher entwickeln eine fühlende Roboterhaut 

Das größte Organ des Menschen – die Haut – grenzt uns nicht nur von unserer Umwelt ab, es lässt uns auch unser Umfeld ertasten und erfühlen. Damit auch Roboter bald mit einer sensiblen Haut ausgestattet werden können, entwickeln Forscher des Exzellenzclusters CoTeSys der TU München momentan eine sensible Membran. Diese künstliche Haut besteht aus sechseckigen Plättchen, die Robotern helfen sollen, sich besser in ihrer Umgebung zurechtzufinden. 

Temperatur und Berührung können über die mit Infrarot-Sensoren ausgestatteten Plättchen erfühlt werden. So können Roboter reagieren, wenn sie beispielsweise gegen etwas stoßen oder eine heiße Oberfläche berühren. Die Sensoren erweitern somit die Wahrnehmung des Roboters und ergänzen die Eindrücke, die er über integrierte Kameras und Infrarotscanner erhält.  

Da Roboter in Zukunft verstärkt in unbekannten, wechselnden Umgebungen zum Einsatz kommen sollen, ist eine künstliche Haut von großer Bedeutung. Sie kann Dinge wahrnehmen, die von einer Kamera nicht erfasst werden können und hilft so dem Roboter, eine noch genauere Vorstellung von seiner Umgebung zu erhalten. Das könnte auch für viele der AUTONOMIK-Projekte von großem Wert sein.

Bisher bedeckt nur ein kleines künstliches Hautstück einen Teil des Roboterarms. Ziel ist es jedoch, eine geschlossene Hülle zu entwickeln die den Roboter komplett mit den sensorischen Plättchen umgibt.