Frühstück der Zukunft

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10.06.2011

Frühstück der Zukunft


In immer mehr Bereichen des alltäglichen Lebens wird auf die Unterstützung durch Roboter gesetzt – vom Staubsaug-Roboter bis zur Einparkhilfe im Auto. Dass Roboter auch ein original bayerisches Weißwurst-Frühstück zubereiten können zeigte kürzlich der Exzellenzcluster CoTeSys (Cognition for Technical Systems) in München. Die Frühstückszubereitung sollte die Generalisierbarkeit von Wahrnehmung und Kontrollmechanismen der autonom agierenden Maschinen demonstrieren.    

Der Roboter TUM-Rosie war für die Zubereitung der Weißwürste zuständig, während TUM-James Baguette mit einer Brotmaschine aufschnitt. Die Würste mussten zunächst aus einer Schale geholt und ins kochende Wasser gelegt werden. Nach Ablauf der Kochzeit nahm TUM-Rosie die Würste mithilfe eines Schaumlöffels aus dem Wasser und legte sie in eine Servierschale. Am Ende der Vorführung servierte TUM-James die Weißwürste mit Brot.   

Eingebaute Kinect-Sensoren ließen TUM-James während der Zubereitung des Frühstücks bspw. die Brotmaschine und das Baguette wahrnehmen. Diese Sensoren kamen bereits bei der Xbox zum Einsatz und unterstützen bewegungsgesteuertes Computerspielen. Auch TUM-Rosie ist mit Kinect-Sensoren ausgestattet und kann so den Topf und die Schüsseln in jeder beliebigen Position auf dem Tisch finden und erkennen. Beide Roboter bewiesen während der Demonstration, dass sie mit mechanischen Ungenauigkeiten und Hindernissen umgehen und diese ausgleichen und umgehen können. Fehlerhaftes Verhalten konnte durch Lernprozesse über den Ablauf, die zur Verfügung stehenden Werkzeuge und ihren Gebrauch im Laufe der Vorführung immer weiter vermieden werden.

Das Video zur Vorführung können Sie sich hier anschauen.