Projekt RAN: Erstes RFID-Gate bei Rehau

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07.01.2011

Projekt RAN: Erstes RFID-Gate bei Rehau


Ein Auto wird nicht mehr nur in Deutschland produziert. Sitze aus Schweden, Stoßfänger aus Portugal, Bremsen aus Italien. Dieses komplexe Produktionsnetzwerk gilt es zu steuern. Im Projekt RAN soll mit standardisierten Prozessen unter Einsatz modernster RFID-Technik ein effizienter Informationsaustausch für die gesamte Automobilindustrie geschaffen werden. In fünf Arbeitspaketen werden die grundsätzlichen Methoden und allgemeingültigen Vorgehensweisen in Form von Software- und Hardwareprototypen evaluiert. Dazu gehören auch der Aufbau und Betrieb des nötigen RFID-Equipments. Beim Projektpartner Rehau wird jetzt der Einsatz eines typischen RFID-Gates getestet. RFID-Gates können mit RFID-Tags versehene Waren oder Transportmittel berührungslos und im Pulk erfassen und damit den Logistik- oder Produktionsprozess vereinfachen. Im konkreten Fall bei Rehau geht es darum, den Einlagerungsprozess von Stoßfängern zu vereinfachen und zuverlässiger zu machen. Zwei Testläufe zur Verbesserung des Leseverhaltens des Gates wurden bereits durchgeführt. Im nächsten Schritt werden weitere Testläufe gefahren, um alle Transponder zu identifizieren und sogenannte "false-positive-reads"  (unbeabsichtigtes  Erkennen und Auslesen von Transpondern, z.B. aufgrund zu hoher Reichweite der Lesegeräte)  ausschließen zu können. Der Einsatz des Gates im Live-Betrieb soll im März 2011 starten.

Weitere Informationen

Nähere Informationen zum Projekt RAN und den Testversuchen in Rehau finden Sie auf der RAN-Webseite.

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