Robotische Rettungsboje im Einsatz

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28.06.2010

Robotische Rettungsboje im Einsatz


Das US-Unternehmen Hydronalix hat einen Roboter entwickelt, der in Seenot geratene Schwimmer retten soll. Der Roboter mit dem Namen EMILY (Emergency Integrated Lifesaving Lanyard) ist seit kurzem an einem der Strände des kalifornischen Badeortes Malibu im Einsatz, berichtet das Wissenschaftsmagazin Popular Science.

EMILY ist etwa 1,40 m lang, 40 cm breit und 20 cm hoch. Die aktuelle Version des Rettungsroboters ist so konzipiert, dass er im Notfall von einem Retter am Strand, auf einem Boot oder in einem Hubschrauber ausgeworfen wird. Der Roboter fährt zum Schwimmer, der sich an einer Leine, die rund um den Schwimmroboter gespannt ist, festhält und wird so an Land zurückgebracht.

EMILY ist mit einem Sonargerät ausgestattet, mit dem sie den zu rettenden Schwimmer ortet. Ein Propeller beschleunigt den Roboter auf etwa 45 km/h. Damit kann EMILYauch bei starkem Wellengang oder durch die Brandung manövrieren. Oben auf dem Rumpf sitzt eine Kamera, mit der der Retter an Land die Situation vor Ort verfolgen kann. Außerdem verfügt EMILY über einen Lautsprecher, über den der Retter Kontakt mit dem Schwimmer aufnehmen kann. Wenn EMILY als Rettungsboje eingesetzt wird, hält sie laut Hersteller mit einer Akkuladung über 100 Stunden durch.

Hydronalix will EMILY so weiterentwickeln, dass sie autonom agiert: Der Roboter wird dann vor dem Strand ausgesetzt, patrouilliert autonom im Wasser und handelt eigenständig, wenn ein Schwimmer zu ertrinken droht.

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