Flugroboter parken an Wänden und Bäumen

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25.06.2010

Flugroboter parken an Wänden und Bäumen


Wissenschaftler der École Polytechnique Fédérale (EPFL) im schweizerischen Lausanne haben einen Mechanismus für Flugroboter entwickelt, mit dem diese an beliebigen Oberflächen, etwa Bäumen oder Wänden, festkrallen können. Dadurch sind die Flugroboter in der Lage, auf ihren Einsätzen zu pausieren, ihre Akkus zu schonen und vermeiden aufwendige Lande- und Startmanöver.

Der 4,6 Gramm schwere Mechanismus besteht aus zwei kleinen Armen, an denen Nadeln sitzen. Der Flugroboter fliegt mit der Schnauze voran beispielsweise gegen einen Baum. In dem Moment, wo er auftrifft, schnellen die mit Sprungfedern bewehrten Arme nach vorn und rammen die Nadeln in den Stamm. Die Bewegung der Arme absorbiert einen Teil der Bewegungsenergie des Roboters und verhindert so, dass dieser beim Aufprall beschädigt wird. Soll er wieder eingesetzt werden, befreit ein kleiner Motor den Roboter, indem er die Nadeln aus der Oberfläche herauszieht. Gleichzeitig spannt er die Federn, so dass der Mechanismus wieder ausgelöst werden kann.

Diese Flugroboter können dann, mit verschiedenen Sensoren und kleinen Kameras ausgestattet werden, um in Katastrophengebieten zu patrouillieren und dort Daten zu sammeln.

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