Förderung

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Förderung

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Gegenstand der Förderung

Ein wesentliches Ziel des Förderschwerpunktes liegt darin, die Entwicklung und Erprobung autonomer Systeme als Bausteine eines zukünftigen Internets der Dinge in konkreten Anwendungsbereichen voranzutreiben. Dazu
sind verfügbare, grundlegende Methoden z. B. zur Visualisierung, Modellierung, Simulation, Entscheidungsfi ndung oder Modularisierung zu nutzen und für spezifische Anwendungen bzw. Szenarien fortzuentwickeln. Dabei
geht es u. a. um die Entwicklung bzw. Schaffung von
  • vorrangig offenen, allgemein zugänglichen Werkzeugen und Diensten als Basis für die Entwicklung, den Aufbau und Betrieb autonomer Systeme (z. B. zur Umwelterkennung, zur Simulation, zur Visualisierung, für die Prozessmodellierung),
  • Standards und Architekturmodellen für die Modularisierung mit entsprechenden Komponententechnologien, soweit nicht vorhanden (Plug & Play),
  • Mechanismen für die Kopplung von Simulation (virtuelles Modell) und Wirklichkeit,
  • Standards für die Beschreibung von Fähigkeiten (Skills) autonomer Systeme und die Bereitstellung von Diensten, die „Wissen“ über die Bewältigung von Anwendungssituationen und -szenarien verfügbar machen. Solche Wissensdatenbanken (bzw. Skill-Datenbanken) können eine wichtige Grundlage für neue eigenständige Geschäftsmodelle bilden,
  • generischen Schnittstellen zur Programmierung, Bedienung und Interaktion (standardisierte Mensch-Maschine Schnittstellen),
  • Lösungen zur Integration autonomer Systeme in bestehende Anwendungen, Infrastrukturen und Wertschöpfungsketten (z. B. im Bereich Montage, Baustellenlogistik) mit entsprechenden Standards im Sinne von „Plug & Play“ bzw. zur Selbstkonfi guration,
  • Methoden zur Erhöhung von Nutzerfreundlichkeit und Akzeptanz.

Neben technischen Lösungen sollen die angestrebten Projekte vor allem wirtschaftlichen Nutzen und Potenziale für neue, breitenwirksame Geschäftsmodelle von Herstellern, Dienstleistern und Anwendern aufzeigen. Auch arbeitsrechtliche und soziale Implikationen beim Einsatz autonomer Systeme sind dabei zu beachten.

Ansprechpartner

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Projektträger im DLR
Konvergente IKT/Multimedia
Linder Höhe
51147 Köln

Dipl.-Phys. Gerd Hembach
Tel: +49 (0)2203 601-3404
Fax: +49 (0)2203 601-3017
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