Umsetzungsforum Industrie 4.0: Deutschland bricht auf in ein neues Zeitalter der Produktion

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05.10.2012

Umsetzungsforum Industrie 4.0: Deutschland bricht auf in ein neues Zeitalter der Produktion


Deutschland läutet die vierte industrielle Revolution ein. Für diesen Transformationsprozess hat der Arbeitskreis Industrie 4.0 beim Umsetzungsforum der Forschungsunion Wirtschaft - Wissenschaft am 2. Oktober 2012 im Produktionstechnischen Zentrum Berlin Strategieempfehlungen an die Staatssekretäre Dr. Georg Schütte (BMBF) und Ernst Burgbacher (BMWi, MdB) übergeben.

Die Verbindung von Produktion und IT hat sich in den vergangenen Jahren zum entscheidenden Innovationstreiber in nahezu allen Industriebranchen entwickelt und bietet zusätzliches Wachstums- und Beschäftigungspotenzial. Laut einer Pressemitteilung der acatech sind schon heute 80 Prozent aller Innovationen in der Produktionstechnologie darauf zurück zu führen. Teil dieses grundlegenden Transformationsprozesses ist die Entstehung und die gezielte Entwicklung des Internet der Dinge – die Vernetzung intelligenter Systeme untereinander und mit dem Internet. So können Produktionsprozesse noch weiter optimiert werden. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben die Chance für den deutschen Standort erkannt. Sie sprechen von einer vierten industriellen Revolution nach Dampfmaschine, Elektrifizierung und Mikroelektronik: Produktion und Geschäftsprozesse werden über ganze Wertschöpfungsnetze hinweg in Echtzeit vernetzt.

 

Auch das Technologieprogramm AUTONOMIK war mit zwei Teilprojekten vor Ort: RAN und viEMA zeigten ihre Vision der 4. Industriellen Revolution. viEMA zeigte mit seinem Roboter-Prototypen das autonome Greifen und Platzieren von Gegenständen. Durch die Entwicklung von Einlern- und Ausführungstrategien für den Roboter, besteht die Möglichkeit das intelligente System auf unterschiedlichste Gegenstände einzustellen und so den Einsatz individuell und kurzfristig zu gestalten. Mit RAN sollen die Logistikprozesse für die gesamte Automobilbranche auf Basis von RFID-Technologien optimiert werden. Ziel ist es, allen Prozessbeteiligten zu jeder Zeit aktuelle Informationen über den Status einer Lieferkette verfügbar zu machen. Zudem sollen KMU in das RAN-Netzwerk intergeriert werden ohne eine Implementierung eigener RFID-Hardware.